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Teneriffa - Sehenswertes - Teneriffa Teneriffa - Erleben
Islas Canarias " Das andere Tenerife"
Sie ist die grösste und vielseitigste der kanarischen Inseln und zeigt sich Ihnen - abseits der Hochburgen und Massentourismus - als eine faszinierende Insel des Lichts, der Kraft und natürlichen Stille: Reizvolle Küsten, malerische Bergdörfer.
Ursprüngliche Schluchten und bizarre Lavalandschaften laden Sie ein zum Wandern und Entdecken
Mondlandschaft " Canadas"
Spaniens höchster Berg, der Pico del Teide erhebt sich, steil von der Meereshöhe auf 3178 m ansteigend. Das Wahrzeichen von Teneriffa.

Er ist umgeben von einer atemberaubenden Landschaft aus eingefallenen Kratern und erloschenen Vulkanen, den Canadas. Um die sensible Natur, die sich hier befindet, im Gleichgewicht zu halten, wurde dieses Gebiet zum Naturschutzgebiet, dem Parque National del Teide y de las Canadas erklärt.

Teneriffa setzt sich aus aus drei ursprünglich voneinander getrennten Landmassen zusammen: die Halbinsel Teno im Nordwesten und Anaga im Nordosten sowie dem Südteil um Adeje/ Valle de Lorenzo. Der geologische Mittelteil der Insel wird von der Cumbre Dorsal und den Canadas gebildet. Der mächtige, bis 2400 m hohe Bergrücken der Dumbres dorsal reicht von den Canadas bis zur Hochebene von La Laguna und bildet damit das geologische Rückgrat Teneriffas. Speziell die Canadas, aber auch das Teno und Anagagebirge sind ein beliebtes Wandergebiet sowie ein schönes Ziel für Ausflüge in die aufregende Naturwelt der Insel.

Paisaje Lunar "Mondlandschaft"

im Tal der Paisaje Lunar gruben Wind und Wetter in Jahrmillionen die bizarren Tuffsteinkegel aus den Felswänden. Paisaje Lunar ist zu Fuß von den Canadas oder von Villa Flor aus zu erreichen. Eine schöne Wanderung zum Teil durch Pinienwälder und zerklüftete Lavalandschaften

Masca: ein Ort mit verstreuten Bauernhöfen in einem weiten Talkessel an dessen Hänge neben Palmen auch Feigen- und Mandelbäume wachsen. Es gedeihen auch Avocados, Orangen, dichte Brombeerbüsche sowie hoher Schilf.

Museum in Masca

Der Geschichte nach lebten die Bewohner in Masca vor wenigen Jahren noch fast völlig autark, ernährten sich ausschliesslich von Gemüse und Obst aus den eigenen Gärten. Die Bewohner hielten Ziegen und verarbeiteten die gewonnene Milch zu Butter und Käse. Nur ein- bis zweimal im im Jahr wurde einer der nächsten grösseren Orte mit einem Esel besucht, um dort wichtige Angelegenheiten zu erledigen. Mit dem Ausbau der Strasse wurde Masca zu einem beliebten Ausflugs- und Wanderziel, was dazu führte daß heute fast keiner mehr in Masca von der Landwirtschaft lebt. Zum Verkauf angeboten werden aber noch immer frischer Ziegenkäse, schmackhafte Feigen und der landesweit berühmte Palmenhonig und Palmenwein, welcher aus dem Saft der Dattel- bäume gewonnen wird und von den dort lebenden Bauern manuell  hergestellt wird.

Blick aufs Meer

Masca und Mascaschlucht

Masca - Wanderung: von den verschiedenen Barrancowanderungen, die in Teneriffa möglich sind, gehört diese Tour sicherlich zu den eindrucksvollsten. Die Wanderung von Masca hinab zur Küste führt einen schmalen ehemaligen Guanchenpfad hinab, durch eine Schlucht zwischen steilwandigen, bisweilen überhängenden Felswände. Wer will kann dann unten am Meer mit einem Boot nach Los Gigantes zurückfahren (muss vorher gebucht werden).

Ausflüge nach: Tamaimo, Igueste, Faro de Anaga, Taganana
eine Fahrt über die Berge bedeutet eintauchen in die alten Dörfer, Ruinen aus vergangenen Zeiten.
Eintauchen in reizvolle Landschaften, alte Gunachenhölen sehen,  Einheimische in ihrem Alltagsleben erleben. In malerischen Berg- dörfern spazierengehen. Auf keinem Fall sollte man es versäumen in den dortigen Bars die einheimischen Tapas und kanarischen Gerichte zu probieren.
Es scheint als wäre zum Teil die Zeit in den Bergdörfern stehen- geblieben. Hier zeigt sich das wahre Gesicht dieser schönen Insel.

Altes Bergdorf Tamaimo

Grillplätze: in Teneriffa ist es üblich, daß die Familien am Sonntag und an den Feiertagen mit Kochgeschirr, Wein, vollen Einkaufskörben in die Berge zu den Rastplätzen fahren. Da wird dann den ganzen Tag gekocht und  gegessen. Hier treffen Freunde und Verwandte zusammen, man tauscht sich aus und genießt den Tag im Schatten der Pinienbäume z.B. im Esperanza Wald der unterhalb von La Laguna beginnt und auch bei Wanderfreunden sehr beliebt ist.
Speziell dafür haben die Gemeinden diese Grillplätze errichtet und stellen auch das Holz zur Verfügung. Viele Besucher kehren nach Hause zurück und berichten voller Freude, daß sie von den Ein- heimischen spontan eingeladen wurden, die Köstlichkeiten zu probieren, sich mit an den Tisch zu setzten

Ausflugsziele- schöne sehenswerte Orte in den Bergen und an der Küste

 
La Orotava: wundervolle Holzbalkone, historische Gebäude, schmale Gassen, Kopfsteinpflaster und Paläste sind Zeugen der Vergangenheit dieser einstigen Hauptstadt. Heute berühmt wegen seinen historischen Gebäuden und dem hinreißenden Ausblick auf das grüne Tal Orotava.
La Araotava, wie der Platz bei den Guanchen hieß, war in der Zeit der Guanchen Teil von Taoro, des grössten und reichsten der neun Guanchen- Reiche Teneriffas. Wärend die Guanchen mit Ihrem König Bencomo noch in Höhlen lebten, bauten die spanischen Eroberer bereits grosse Herrenhäuser.
Später kamen vor allem europäische Handeslsleute, die auf der Insel gute Geschäfte machen wollten, hinzu. Dank ihres guten finanziellen Polsters, konnten diese es sich leisten, standesgemäss zu bauen und so entstanden die herrlichen Paläste und Villen, die zum Großteil noch erhalten sind.
Jedes Jahr werden zur Fronleichnamsprozession am Rathaus riesige Bilderteppiche aus vielfarbigem Vulkanstaub gestaltet. Die aufwändige Herstellung der Bilderteppiche ist auch als Sandmalerei bekannt. Schon Wochen vor dem Fest kann man beobachten wie die Künstler mit Engelsgeduld prächtige Heiligenbilder, Blütenmotive und bunte Muster auf den Boden streuen. Die Strassen werden mit unzähligen Blütenornamenten verziert. Besucher, die zu dieser Zeit hier Urlaub machen, erleben an diesen Tagen ein Fest, das die Sinne eingehüllt in der alten Tradition welche in Casa Torrehermosa gepflegt wird
.

Los Balcones

Artesania Casa del Tourista

Restaurant Sabor Canario

Restaurant Sabor Canario einfaches typisch kanarisches Restaurant im Museo Etnografico. Alle Zutaten für die bodenständigen Gerichte und der Wein stammen von der Insel.

Gäste genießen hier nicht nur die typisch kanarische Küche und den hervorragenden Wein aus Orotava, sondern auch das schöne Ambiente des Museums. Auf der Terrasse, in allen Räumen kann man die alten Raritäten betrachten.

Garachico: im Jahr 1496 wurde die kleine Stadt an der Bucht der Nordküste von dem Genuever Bankier Cristobal de Ponte gegründet. Da der Naturhafen geschützt war, florierte hier bald der Handel und zog neben Seefahrern auch viele Aristokraten an. Die Siedlung erblühte - bis der Montana de Trebejo 1706 ausbrach und die kleine Stadt bis zum Hafenbecken verschüttete. Danach wurde der Hafen nach Puerto de la Cruz verlegt und die Bewohner von Garachico widmeten sich der Landwirtschaft.

Trotz Lavaverwüstung blieben einige historische Häuser erhalten. Heute präsentiert sich der Ort als weißes Häusermeer mit roten Ziegeldächern.

Ruhig und beschaulich verläuft das Leben in Garachico. Das Zentrum ist eine schöne, wohlgeordnete Innenstadt. 1980 bekam Garachico von König Juan Carlos I die "Medalla de Oro de las Bellas Artes" verliehen, die Goldmedaille der Schönen Künste, als Anerkennung dafür, wie sorgfältig die Gemeinde ihre historischen und künstlerischen Schätze pflegt.
Dem Stadtbild angepasst sind auch die Neubauten. Kopfsteinpflaster und blühende Gärten bestimmen das gesamte Bild. Der Fels Roce de Garachico erhebt sich malerisch an der Küste aus dem Meer.  Garachico, ein Kleinod in Teneriffa

Icod de los Vinos: den Namen erhielt dieser Ort 1501 wegen seinen vielen terrassenförmig angelegten Weingärten. Der Wein aus dieser Gegend ist besonders gut und geschmackvoll. Seinen Ruhm jedoch verdankt Icod de los Vinos nicht dem Wein, sondern dem "Drago Milenario", einem tausendjährigen Drachenbaum.

Der Drachenbaum wurde schon von den Guanchen hoch geschätzt, man glaubte damals das der Saft dieses Baumes heilende Kräfte hat. Tatsächlich ist dieser Drago nicht aus Holz sondern ein Liliengewächs. Die äussere verfilzte Faserschicht umschliesst einen hohlen Innenraum.

Sehenswert ist aber auch " Mariposario", ein tropisches Gewächshaus unter einer gläsernen Kuppel. Die Besucher werden gleich nach dem Betreten von zutraulichen Schmetterlingen umschwärmt. Zugleich sorgen mehrsprachige Schilder für einen lehrreiche  Erlebnisgang durch das Gewächshaus. Nicht nur Erwachsene sondern ganz besonders Kinder freuen sich, daß sie die zutraulichen Schmetterlinge so hautnah betrachten und erleben können.

Los Gigantes: 400-600m fallen die Steilwände des " Acantilado de los Gigantes", die Felsenstürze der Riesen, senkrecht ins Meer. Die Landschaft nördlich der Bucht von Los Gigantes ist grandios.

Ein Ausflug nach los Gigantes lohnt sich schon allein wegen dem hervorragenden Anblick dieser Felsgiganten. Ansonsten ist der Ort leider touristisch bereits zu stark vermarktet und bebaut, wodurch

der einstige kleine Fischerort seine Flair verloren hat.
Schöner und ursprünglicher wohnt der Urlauber da schon in den umliegenden Orten Alcala und Playa San Juan. Welche zwar zwischenzeitlich auch gewachsen sind, aber im Ortskern noch ihren kanarischen Flair erhalten haben.

Diverse Anbieter offerieren in Los Gigantes Wassersport wie Tauchen, Hochseeangeln. Auch die Bootsausflüge zur Steilküste oder zu den Delphinen sind sehr beliebt.

Los Realejos: "die Königlichen", der Ort liegt etwa etwa 4-5 km südlich von Puerto de la Cruz. Hier in Los Realejos fand 1496 die letzte Schlacht zwischen den Spaniern und den Guanchen statt. Nach der siegreichen Eroberung gründete Alfonso Fernandez de Lugo die Siedlung Realejo Bajo und Realejo Alto, gemeinsam wurden sie los Realejos genannt Die Königlichen: Diesen edlen Namen trug der Ort früher zurecht. Auch heute noch sieht man die Zeugen dieser Epoche wie schöne Gartenanlagen und Kirchen. Die bekannteste davon ist die Iglesia de Santiago. 1489 errichtet gilt sie als eines der ältesten Gotteshäuser der Insel und Taufkirche vieler Guanchen.

Das schönste der erhaltenen historischen Gebäude und liebevoll restauriert ist das einstige Kloster und heutige Meson el Monasterio. Das 1646 gebaute Kloster wurde zu einem Weindorf mit verschiedenen Restaurants, kleinem Naturgehege und Spazierwegen zu einem der schönsten Restaurants der Insel umgestaltet. Alle Räume wurden sorgfältig restauriert und die Zeugen der Vergangenheit vollständig erhalten. Kenner und Liebhaber werden ihre wahre Freude daran haben. Aber auch die kulinarischen Köstlichkeiten sind eine wahre Gaumenfreude. Viele spanische Familien machen gerne mit ihren Kindern einen Sonntagsausflug ins El Monasterio. Kinder werden hier ihre besondere Freude an den freilaufenden Enten, Schwänen, Hühnern und Pfauen haben.

Parque Ecologico Aguilas del Teide eine ca 7,5 ha große tropische Oase an den Abhängen des Teide- Nationalparks. Oberhalb von Los Cristianos, Ausfahrt Arona, liegt dieser wunderschöne ecologische Naturpark mit vielfältiger Pflanzen und Tierwelt.

Adler, Bussarde, Falken und weitere Könige der Lüfte leben hier neben anderen, teils seltenen Vögeln. Hauptattraktion und grösster Spaß für Kinder ist die Papageien- und Adlershow, aber auch spezielle kleine Vögel, die so zahm sind, daß sie den Besuchern auf die Hand fliegen.

Die Landschaft in diesem Park ist wunderschön  und trotzdem auf eine ganz natürliche Art gehalten. Neben der vielfältigen Vogelwelt sind im Aquillaspark noch Pinguine und der seltene weiße Tiger zu bestaunen.

 Loro Parque - Papageienpark auf 125000m² vereint befindet sich eine aussergewöhnliche zoologische und botanische Attraktion. Alle 20 Min. fährt eine kostenlose Bimmelbahn von Playa Martinez zum Loro Parque. Für einen entspannenden Besuch in diesem Park sollte man einen ganzen Tag einplanen
Aqua Parque Octobus aussergewöhnliches Bade -und Erlebnisvergnügen im Aquapark Octopus in Las Americas. Neben der brillanten Delphinshow stehen dem Besucher die verschiedensten Badelandschaften und mehrere hundert Meter Wasserrutschen und Wildwasserbahnen  zur Verfügung. Wasservergnügen für Groß und Klein.

Teneriffa - feuergeboren aus dem Meer, einst von den Guanchen bewohnt.

Die Guanchenkönige lebensgross sind die Guanchen- könige der neun Regionen von Teneriffa an der Plaza von La Candelaria zu sehen. Dargestellt werden die letzten Könige vor der Eroberung der Spanier. Woher kamen sie und wie kamen sie auf die Insel? Bis heute fand man keinerlei Spuren, daß die Guanchen die Kunst des Schiffsbaus beherrschten. Die genaue Herkunft dieser hochge- wachsenen, blonden Menschen  liegt noch immer im Dunklen. Das liegt vermutlich daran, daß die Guanchen keine schriftlichen Überlieferungen zurückliessen als sie erobert wurden. Vermutlich wird dies für immer ein Geheimnis bleiben.
Candelaria Heimat der Virgen de la Candelaria, Schutzpatronin der kanarischen Inseln und wichtigster Wallfahrtsort der Kanaren.
Die Geschichte erzählt, daß hier 2 Guanchenhirten etwa 100 Jahre vor Ankunft der Spanier die dunkelhäutige Marienfigur mit dem Jesusknaben auf dem Arm " Virgen de la Candelaria > die Lichtbringende< gefunden hätten. Aufgrund der ihr zugeschriebenen Wunder, begannen damals die Guanchen die Figur zu verehren ohne eigentlich zu wissen was es mit ihr auf sich hatte. Hier in La Candelaria, vermutet man, hatte die Eroberung durch die Spanier ihren Ursprung.
 
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