Teneriffa - Valle de Guerra
Von Wein-, Obst- und Gemüseanbaugebieten umgeben liegt an der Straße von Tacoronte nach Bajamar der kleine Ort Valle de Guerra auf der Nordseite Teneriffas. „Valle de Guerra“ ist ein alter Guanchen Name aus der Zeit der Eroberung, übersetzt - das 'Tal des Krieges', angeblich kam es zu diesem Namen wegen der hier im 15. Jhd. stattgefundenen Schlachten zwischen den Guanchen und den spanischen Eroberern.
Richtiger aber ist, dass in der Vergangenheit das gesamte Tal der Großgrundbesitzerfamilie mit dem Namen "La Guerra" gehörte.
Heute ist Valle de Guerra der Garten der Insel. Bis hinunter ans Meer reichen die ausgedehnten Plantagen. Von einem Aussichtspunkt an der Straße nach Guamasa kann man das ganze Tal überblicken.
Schon auf der Fahrt, wenn man etwa in Höhe von Tacoronte die Autobahn verlässt und in Richtung Bajamar - Valle de Guerra abbiegt sieht man, wie sich die Landschaft verändert. Ein Tal öffnet sich - am Nordosthorizont wird das Tal von den Spitzen und Zacken des Anaga-Gebirges flankiert. Das Tal selbst ist ein liebliches Terrain, das sich zum Ozean hin sanft hügelig öffnet. Auf der Fahrt durch die kleinen Orte kommt man an große Strelizienfelder und riesige Gewächshäuser mit Blumen, Bananenplantagen, Mais- und Kartoffelfelder, Tomatenplantagen und Gemüseanbau vorbei.
Valle de Guerra selbst ist ein kleines, ruhiges, ja gemütliches Dörfchen mit einer Kirche, einer Palza mit Drachenbaum, einem Bar Rastaurante, hier geht es beschaulich zu. Aber zweimal im Jahr wird Valle de Guerra zur Open-air-Bühne kanarischer Traditionen: im Mai zu Ehren von "San Isidor Labrador" und von "Santa Maria de la Cabeza" und im Oktober zu Ehren der "Jungfrau von El Rosario". Unterhalb von Valle Guerra, direkt am Meer liegt der Ortsteil "La Barranquera" mit einem kleinen Wald – ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen.
Ob man nun in Valle de Guerra direkt wohnt oder in einer der umliegenden Orte, es lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im „Museo de Antropolgia de Tenerife“ in der Calle El Viso 44. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Herrenhaus, das ursprünglich der Familie De la Guerra gehörte.
Hier wird in guten Expositionen die Lebenswelt der Inselbewohner von damals dem Besucher von heute übermittelt. Ein Rundgangsplan führt Sie durch alt herrschaftliche Räume in der Sie Handwerkskunst wie Töpfern, alte Schreinerkunst, alles rund um Anbau und Ernte, Wassergewinnung und nicht zu vergessen die traditionelle Folklore mit Ihren verschieden Trachten und deren Bedeutung besichtigen.
Bademöglichkeiten in der Umgebung
Playa del Arenal
Playa El Pris
Entfernungen
| Aeropuerto Norte: 13 km | Aeropuerto Sur: 73 km | Anaga-Gebirge: 17 km | Arico: 63 km |
| Bajamar: 7 km | Candelaria: 35 km | Guimar: 43 km | Icod de los Vinos: 33 km |
| La Orotava : 25 km | Los Gigantes : 81 km | Los Realejos: 33 km | Puerto de la Cruz: 25 km |
| San Andres: 32 km | Santa Cruz: 25 km | Santa Ursula: 19 km | Tacoronte: 8 km |
| Tegueste: 7 km | Teide Nationalpark: 64 km |
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