Vorsicht im Urlaubsland: Verbote, Vorschriften & Hinweise

Wer kennt sie nicht?

Die runden roten Verbotsschilder, die uns an ganz bestimmten Orten die verschiedensten Sachen untersagen. Und dabei sind der Skurrilität mancher Vorschriften doch tatsächlich keine Grenzen gesetzt. Während wir bei derartigen Hinweisschildern an Park- oder Rauchverbote denken, assoziiert man in fremden Ländern die ungewöhnlichsten Verhaltensregeln mit dieserart Beschilderungen. Viele Verordnungen sind zwar nicht unbedingt schriftlich festgehalten, dafür aber umso mehr in den Köpfen der Einwohner verankert.

Fremde Länder, fremde Sitten…

Mit seinen Kindern am Strand Sandburgen bauen, mit Schaufel und Eimer kleine Wassergraben buddeln oder den tragbaren Sonnenschirm neben das Badehandtuch einstechen? Aber bitte bloß nicht an bestimmten Stränden im wunderschönen Italien. Hier ist sogar das Finger in den Sand stecken verboten! Aus dem beliebten Großbritannien eine Urlaubskarte in die Heimat schicken? Passen Sie aber unbedingt auf, dass Sie die Briefmarke mit der Queen nicht verkehrt herum aufkleben, denn sonst steht das Staatsoberhaupt Kopf und das gilt als unverschämte Respektlosigkeit, teilweise wird einem (vorrangig natürlich den Einheimischen) daraufhin auch schon mal Hochverrat vorgeworfen. Im russischen Moskau eben mit dem Auto durch die Stadt zum nächsten Supermarkt fahren? Allerdings nur mit einem frisch polierten Fahrzeug, ansonsten drohen Bußgelder von bis zu 200€.

Schmutz wird hier zu Lande wirklich gar nicht gern gesehen. Außerdem sollten Männer der Frau stets einen Blumenstrauß von ungerader Anzahl schenken. Während es in Israel verboten ist, seinen Bären (ob Eis- oder Braunbär wird gesetzlich nicht festgelegt) mit an den Strand zu nehmen, darf das vom Stuhl fallen im Büro in Deutschland als betrieblicher Unfall eingestuft werden, sofern dies aus arbeitsbedingter Müdigkeit geschieht.

Natürlich haben auch die USA einige Vorschriften aufgestellt, die außerhalb der Staaten für beherzte Lacher sorgen. So sollten Sie beispielsweise das Schlurfen einer Suppe in der Öffentlichkeit vermeiden und auch auf die Einfuhr von den beliebten Kinderüberraschungseiern verzichten. Spätestens am Flughafen würden Ihnen die kleinen schokoladigen Eier abgenommen werden. In New Jersey sind Sie nach einem ausgiebigen Knoblauch Verzehr angehalten, die nächsten 4 Stunden keine öffentlichen Einrichtungen wie Theater oder Kinos aufzusuchen und auch das Bahnfahren mit Mundgeruch wird nicht geduldet. Verrückter geht es nicht?

Aber wer hätte auch gedacht, dass es ausgerechnet in der Stadt der Liebe ein drastisches Kussverbot gibt? Am Pariser Bahnhof ist es verliebten Pärchen doch tatsächlich untersagt, sich zum Abschied zu küssen. In Vergangenheit kam es aufgrund von langen Abschiedsszenen immer wieder zu Fahrplanverspätungen der ein- und ausfahrenden Züge. Urlauber werden zwar nicht sofort aus dem Verkehr gezogen, wenn Sie gegen diese Vorschrift verstoßen, in England hat man hinsichtlich dieses Verbots aber sogar ein hinweisendes Schild mit einem sich küssenden Paar angebracht - Skurrilität an jeder Ecke.

"Brauchtum ist älter und gilt mehr als Gesetz" - russisches Sprichwort

Ob die paradiesische Kanareninsel da noch mithalten kann und in welche Fettnäpfchen Sie auf Teneriffa keinesfalls treten sollten, zeigen Ihnen unsere Teneriffa Tabus.

Unseriöse Urlaubsangebote

  1. Besonders bei Jugendlichen ist sie mittlerweile der absolute Renner: gefälschte Markenware. Und dabei sind der Bandbreite keine Grenzen gesetzt. Von Kleidung, Handtaschen und Portmonees bis hin zu elektronischen Gegenständen und Accessoires wie Schmuck und Sonnenbrillen. Die günstigen, aber ursprünglichen Luxusartikel sind vor allem in den Urlaubsorten in breiten Massen zu finden und für echte Schnäppchen zu erwerben. In vielen Fällen wird man mit diesen Angeboten vorwiegend in den Touristenhochburgen nahezu bedrängt. Zusätzlich werden viele der Produkte auf bestimmten Märkten zur Schau gestellt. Während man Zuhause von Artikeln wie dem bekannten Prada-Portmonee, der berühmten Gucci-Handtasche oder dem angesehenen Lacoste-Hemd nur träumen kann, stehen derartige Verkaufsgegenstände auf der Insel plötzlich zum Greifen nah.
    So verlockend die Angebote aber auch sein mögen, es gilt zu beachten: Jedes Land verfügt möglicherweise über eigene und sich zum Heimatland unterscheidende Zollvorschriften - damit am Flughafen keine unangenehmen Überraschungen entstehen, sollten diese bereits im Vorhinein bekannt sein.
    Lesen Sie mehr in unseren Reisetipps für Ihren Teneriffa Urlaub und informieren Sie sich, welche Begrenzungen bei der Einfuhr von bestimmten Produkten vorliegen. Außerdem sollte man sich stets bewusst sein, dass bereits viele Erforschungen und festgehaltene Dokumentationen beweisen, dass bei der Produktion einiger Gegenstände zu Mitteln und Stoffen gegriffen wird, die bei vielen Menschen allergische Reaktionen auslösen und in vielen Fällen sogar ausgesprochen gesundheitsschädlich sein können.

  2. Weniger gefährlich, aber als umso aufdringlicher gelten derzeit die Restaurantbetreiber in den touristisch besiedelten Regionen Teneriffas. Wer in ruhigem Ambiente abends essen gehen möchte, sollte sich auf einheimische Orte – wir empfehlen besonders die kanarische Küche in ehemaligen Fischer-und Bergdörfern – konzentrieren und die Erholung abseits des Tourismus Trubel genießen.
    Ausgezeichnete Restaurants, Lokale und Bars findet man zwar auch und natürlich in großer Zahl in den beliebten Urlaubsorten, diese lassen aber auch keine Möglichkeit aus, Gäste für ihr jeweiliges Haus anzuwerben. Ein stilles Vorab-Stöbern durch die Speisekarte ist nahezu unmöglich, da Mitarbeiter immer sofort zur S telle sind und versuchen, Sie von den vorliegenden Gerichten zu überzeugen.
    Wer also in einem fremden Land auch gerne mal auf die typische Pasta verzichten mag, ist herzlich zu den vielen Inselspezialitäten eingeladen. In vielen Fällen kommen Sie dabei sogar günstiger davon, während Sie zeitgleich einen Schritt in die kanarische Kultur eintauchen. Eine Auswahl an leckeren Teneriffa Delikatessen und empfehlenswerten Restaurants finden Sie ins unserem Online Reiseführer unter der Rubrik „Kanarische Küche“.

  3. Eine Reise ohne Internet ist für die meisten von uns heutzutage kaum noch vorstellbar. Dabei muss es sich ja nicht nur unbedingt um das vielbenutzte Mobiltelefon handeln, denn der Zugang zur Suchmaschine kann im Urlaub gerade die Suche nach Sehenswürdigkeiten, Freizeitparks, Adressen und Informationen bezüglich des fremden Landes erleichtern. Aus diesem Grund legen potentielle Urlauber bereits bei der Planung und Entscheidung bezüglich der Ferienunterkunft Wert auf gewisse technische Standards und elektronische Begebenheiten.
    Ohne WLAN oder LAN Kabel kommt so manche Auszeit also gar nicht mehr in Frage. Sollten Sie sich hinsichtlich Ihrer bevorstehenden Reise für eine Unterbringung im Hotel entschieden haben, achten Sie unbedingt darauf, dass das meist hochumworbene WLAN auch tatsächlich kostenfrei zur Verfügung steht, sodass Sie unangenehmen Überraschungen kurz vor Abreise direkt aus dem Weg gehen.
    Die Rechnung würde in derartigen Fällen nämlich drastisch in die Höhe steigen und hat schon so manche Urlaubskasse gesprengt. Kleingedrucktes zu lesen oder sich wegen bestimmter Angelegenheiten genau zu informieren, sollte auch auf Reisen nicht außer Acht gelassen werden.

Achtung: Diebstahl macht auch im Urlaub nicht Halt!

Teneriffa ist eine sichere Insel! Urlauber müssen sich bezüglich Gewaltverbrechen und direkten Übergriffen keine Sorgen machen und dürfen den Inselaufenthalt in vollen Zügen genießen. Allerdings sollte die Warnbereitschaft in gewissen Situationen nicht schlafen, denn dies tun leider auch Taschendiebe nicht. Besonders in den südländischen Reisezielen wird vor Diebstählen am Strand oder beim Stadtbummel gewarnt. In den Ferien schaltet man den Kopf gerne ab und lässt die Gedanken für ein paar Tage gerne mal ruhen.

Ersetzt werden die Sorgen durch Sonnenschein, Strand und Meer. Und die Frage bleibt: Wohin mit den Wertsachen wie beispielsweise Portmonee, Telefon, Schmuck und Kamera? Den Schmuck am besten bereits vorher in der Ferienunterkunft im Safe verschließen, sofern dieser vorhanden ist. Dass man meist auf den Geldbeutel und das Handy nicht verzichten kann, ist logisch. Versuchen Sie, sich abzuwechseln und vielleicht getrennt ins Wasser zu gehen, sodass stets eine Person auf die Wertgegenstände aufpasst. Andernfalls beschränken Sie sich auf das Nötigste und verstauen dies so, dass niemand direkt auf den ersten Blick sieht, was Sie an Kostbarkeiten bei sich tragen. Nehmen Sie vielleicht nur das Kleingeld oder einen Scheinen statt das ganze Portmonee mit an den Badestrand und verstecken diesen beispielsweise in der Hosentasche oder dem Strumpf.

An gut besuchten Stränden werden Diebe kaum genügend Zeit haben, Ihre gesamte Kleidung zu durchsuchen. Neben dem Strand ist auch der Mietwagen auf Teneriffa ein beliebtes Ziel von Diebstählen. Lassen Sie also niemals Wertgegenstände sichtbar im Auto zurück und prüfen Sie stets, ob Sie Fahrzeug auch tatsächlich abgeschlossen haben. Sofern Sie diesen Kleinigkeiten Beachtung schenken, werden Sie sich in Ihrem Urlaub auch nicht um derartige Unannehmlichkeiten und Vorfälle kümmern müssen.

Allgemein gilt zu beachten:

  • Straßenverkehr:  Die Höchstgeschwindigkeit auf Teneriffas Autobahnen liegt bei 120km/h. Parkverbote sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden, da sonst hohe Bußgelder drohen. Außerdem ist es Pflicht, eine gelbe Warnweste im Auto mitzuführen.
  • Öffnungszeiten: Die Mehrzahl der Geschäfte auf den Kanaren richtet sich nach der Mittagshitze. Aus diesem Grund legen insbesondere Kleidungsgeschäfte über die Mittagszeit eine längere Pause ein und beginnen erst am späten Nachmittag wieder mit der Arbeit. Anders verhält es sich natürlich mit den Supermärkten und den in den Touristenorten ansässigen Unternehmen. So manch einer ist hinsichtlich der Öffnungszeiten jedoch schon ins Grübeln gekommen.
  • Post:  Urlaub machen ist schön – Andere wissen zu lassen, dass man gerade Urlaub macht, ist fast noch schöner. Beim Verschicken von Postkarten sollte auf der Insel jedoch gründlich aufgepasst werden. Denn hier gibt es teilweise große Schwierigkeiten. Neben der staatlichen Post gibt es auch private Anbieter und beide nehmen nur bestimmte Briefmarken an. Überprüfen Sie also, welche Sorte von Briefmarken Sie erworben haben und in welchen Briefkasten Ihre Urlaubskarten eingesteckt werden müssen, um auch Zuhause anzukommen.
  • Trinkgeld:  Der Abend im Restaurant wird mit der Rechnung abgeschlossen. Diese wird vom Kellner normalerweise auf einem kleinen Tablett serviert, sodass Sie das Geld deponieren können, während die Bedienung sich zurückzieht. Wenn Sie daraufhin auf Ihrem Platz sitzen bleiben, kommt der Kellner zurück, nimmt die beglichene Rechnung entgegen und bringt Ihnen das entsprechende Wechselgeld. Dieses wird dann vom Gast unter Umständen auf dem Tablett als Trinkgeld zurückgelassen.
  • Höflichkeiten:  Private Einladungen sind auf den Kanaren nicht selbstverständlich, daher sollte man zum Essen oder einer Feier stets ein kleines Geschenk vorbereiten. Das Abendessen findet in der Regel eher zu späteren Zeiten statt und Gäste kommen für gewöhnlich nie zu der vom Gastgeber genannten Uhrzeit, da man davon ausgeht, dass dieser für die Vorbereitung des Essen ohnehin mehr Zeit benötigt.
  • Sonnenschutz:  So lustig es auch klingen mag, ohne Sonnencreme und meist auch ohne Kopfbedeckung sollte man sich auf der Insel nicht auf den Weg machen. Insbesondere die Mittagssonne sorgt für Rötungen der Haut, die wirklich nicht mehr schön aussehen und besonders gesundheitsfördernd sind. Ein Tag am Strand kann sogar zusätzlich für viel Anstrengung sorgen, da sowohl die Temperaturen wie auch die Sonnenstundenanzahl ausgesprochen hoch sind.

Ihr sorgloser Traumurlaub

Dass man auch im Paradies zu bestimmten Anlässen die Augen nicht völlig verschließen sollte, dient lediglich der persönlichen Beruhigung. Auf der Insel des ewigen Frühlings gibt es allerdings...

keinen Grund zur Besorgnis!

Die kanarische Mentalität ist aufgeschlossen, locker und bunt. Auf Teneriffa werden unvergessliche Fiestas gefeiert, bei denen das ein oder andere beeindruckende Feuerwerk stattfindet, leckere Spezialitäten serviert und Nächte in einmaliger Atmosphäre verbracht werden. Hier bleibt tatsächlich keine Zeit für besorgte Gedanken...

Genießen Sie die Insel in vollen Zügen!

"Reisen sollte nur ein Mensch, der sich ständig überraschen lassen will" - Oskar Maria Graf

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