Wandern ✓ Wandertouren ✓ die schönsten Wanderrouten auf Teneriffa

Wandern auf Teneriffa - Blick auf die Küste bei einer WanderungUrlaub – die entspannteste Zeit des Jahres. Wo möchten Sie Ihre freie Zeit verbringen? Wir bieten Ihnen einen Überblick über die wunderschöne, abwechslungsreiche Insel Teneriffa. Hier können Sie alles erleben, egal ob Wandern, Surfen, Golfen oder einfach nur Relaxen. 

Teneriffa – „Die Insel des ewigen Frühlings“…

Die Kanarischen Inseln mit insgesamt den sieben bewohnten, dazugehörigen Inseln La Palma, La Gomera, Teneriffa, El Hierrro, Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria, liegen mitten im Atlantik, weniger Kilometer vor Afrika. Aufgrund der geographischen Lage auf dem nördlichen Breitengrad wie Florida und des mediterranen subtropischen Klimas herrscht immer eine ganzjährige, milde Witterung mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 24 Grad Celsius. Nicht umsonst wird Teneriffa als „Insel des ewigen Frühlings“ bezeichnet und begeistert daher mit der Lage und der abwechslungsreichen Umgebung im Norden und Süden der Insel.

Teneriffa - Ein Wanderparadies

Blick auf Teneriffa im Anflug mit dem Flugzeug Teneriffa zählt zu der größten und auch vielfältigsten der Islas Canarias, wie die Einheimischen ihre Inseln liebevoll nennen. Egal ob schöne, lange Strände mit einem traumhaften Ozean, Schluchten und abfallende Küsten, grüne Wälder oder wüstenähnliches, trockenes Land mit unwirklichen, faszinierende Vulkangebieten – jeder Naturliebhaber und Urlauber findet hier kontrastreiche Landschaften mit verschiedenen Vegetationen und einer üppigen Tierwelt.
Wasser ist kostbar. Dies zeichnet sich besonders auf den Kanaren ab. Während sich der Süden Teneriffas aufgrund der klimatischen Bedingungen eher durch Trockenheit mit skurilen, charakteristischen Gewächsen und artenreiche Vogelwelt auszeichnet, lernen Besucher im kühleren Norden der Insel eher die wilde Seite der Insel mit sprudelnden Flüsschen kennen. Durch kühlere Hochplateaus und immergrüne Landschaften mit Palmen und exotischen Pflanzen zeigt sich die Insel von einer ganz anderen Seite, die die Besucher betören. Sowohl einheimische als auch eingeschleppte Pflanzen begeistern jeden Naturfreund. Teneriffas Vegetation zeichnet sich gerade durch diese Vielfalt aus, die das Landschaftsbild der Insel prägen.
Durch den Vulkanismus entstanden in der Vergangenheit wunderschöne Felsformationen, wie z. B. der Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens, mit dem 18990 Hektar großen Nationalpark Parque Nacional de las Cañadas und der Vulkanhöhle Cueva del Viento. Er erhebt sich mit 3718 m mitten im Herzen Teneriffas umgeben von dem Gemeindegebiet La Oratava. Seit 2007 befindet sich der Nationalpark in der Liste des Weltnaturerbes der UNESCO. Der drittgrößte Vulkan der Welt, der immer noch aktiv ist. Zwar ist er 1798 das letzte Mal ausgebrochen, vermittelt er aber heute noch mit seinen schneebedeckten Gipfel eine magische, geheimnisvolle Anziehungskraft. Steil ragt der Krater in den Himmel und gibt der Insel Teneriffa somit eine einzigartige Atmosphäre. Im Frühjahr verändert sich die Landschaft rund um den Teide. Prächtige Blütenlandschaften von Mandelbäumen entlang des Weges im Vulkangestein begeistern die Wanderer.

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DAS WANDERN IST NICHT NUR DES MÜLLERS LUST!
Teneriffa – Die Insel des ewigen Frühlings… ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Durch das angenehme Klima eignet sich die Insel Teneriffa ganzjährig für ausgiebige Wandertouren. Die fast ursprünglichen Gebirgslandschaften zeichnen sich durch faszinierende Wanderwege in allen Schwierigkeitsgraden und zusätzlich auch geführte Wandertouren, die sich von leichten Touren bis hin zum Teide-Aufstieg ausdehnen. Erleben Sie fernab vom Massentourismus die Schönheit Teneriffas.

Von November bis April, in den Wintermonaten, kann es jedoch passieren, dass das Wetter sich schnell ändert. Auch Schneefall bis auf 1500 m Höhe und starker Regen ist möglich.

Die Unterteilung der Insel in Süd und Nord ergibt sich durch die klimatischen Bedingungen. Der Süden beginnt von Los Gigantes an der Westküste und führt bis in das Anaga – Gebirge hinein. Der Norden erstreckt sich von Punta de Teno, in der Nähe von Buenavista del Norte bis nach Tagana im Osten. Bergen und Wälder laden die Besucher zum Wandern ein. Auch die Steilküste im Norden mit ihren wunderschönen Buchten und Sandstränden faszinieren die Naturfreunde. Kleine, urige Dörfer laden hier zum Verweilen ein. In der Höhe gelegende Orte bieten einen idealen Ausgangspunkt für ausführliche Wandertouren.

Wandern auf Teneriffa - eine Wanderin auf einer Klippe im TenogebirgeWanderwege - Markierungen...

Seit Sommer 2006 werden die Wanderwege auf der Insel Teneriffa mit Markierungen, die den Normen der Europäischen Wandervereinigung (ERA) entsprechen, versehen. Hierbei wird unterschieden zwischen

1. Große Wanderwege (GR): Es handelt sich um Weitwanderwege, die weiß-rot markiert sind.

2. Kleine Wanderwege (PR): Kleine Wanderwege bezeichnen meist ganztägige Wanderwege. Sie sind weiß-gelb markiert.

3. Lokale Wanderwege (SL): Diese Wanderwege sind maximal 10 km lang und mit weiß-grün markiert.

  • Ausrüstung…
    Wie bei jeder Wandertour ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Je nach Route sollten entsprechende Kleidung zum Wind- und Kälteschutz mitgeführt werden. Ausreichender Proviant und Flüssigkeit sind nötig, da es auf den Touren kaum Hütten gibt. Aufgrund der klimatischen Bedingungen ist auch Sonnencreme, evt. auch Sonnenhut, empfehlenswert. Hier ein paar Tipps für die Ausrüstung und Planung einer Wandertour.
  • Gefahren…
    Viele Touren sind für ungeübte Wanderer geeignet, da sie gut ausgebauten Wegen folgen. Aufgrund der Wetterverhältnisse muss jedoch besonders um die Mittagszeit mit Nebelbänken an Berghängen und mit starken Windböen auf Kammhöhen gerechnet werden, so dass man einen guten Orientierungssinn benötigt. Abrutschgefährdete Regionen sollten nach starkem Regen gemieden werden. Bei Problemen kontaktieren Sie bitte den allgemeinen Notrettungsruf für Feuerwehr, Polizei und Notarzt unter №112.
  • Anforderungen…
    Da Teneriffa über ein weitausgebautes Wandernetz mit Wegen und Pfaden verfügt, ist es auch für nicht geübte Wanderer möglich, die Natur auf diese wundervolle Weise zu entdecken. Jedoch gibt es auch genügende Touren, die eine gute Kondition mit Schwindelfreiheit, Orientierungssinn und Trittsicherheit erfordern. Des Weiteren sollte jeder Wanderer die Witterung im Auge behalten, die bei ungünstigem Verlauf den Weg erheblich erschweren können. Die meisten Routen werden daher anhand von Farben je nach Schwierigkeitsgrad markiert.
  • Schwierigkeitsgrade…
    a.) Leicht: Diese Routen zeichnen sich durch ausreichend breite Wege aus. Sie sind nur gering steil und können dadurch auch bei schlechtem Wetter relativ sicher bewandert werden. Ältere Menschen und Kinder haben Freude an diesen Routen und können ohne Gefahr wandern.
    b.) Mittel: Die Wege sind bei diesen Routen oft schmal und schwieriger zu bewandern. Daher sollten sie hauptsächlich von geübten Wanderern mit gutem Orientierungssinn gegangen werden.
    c.) Schwierig: Auf diesen Routen gibt es oft schmale Wege, die steil nach oben führen oder sogar ausgesetzt sind. Die Gefahr von abrutschgefährdeten Hängen ist hier gegeben. Die Wanderer sollten hier schwindelfrei, trittsicher und ein sehr gutes Orientierungsvermögen mitbringen. Gute Kondition ist unbedingt notwendig.
  • Anfahrt
    Meistens sind die Wanderrouten mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem sehr gut ausgebauten Verkehrsnetz zu erreichen, jedoch benötigt man manchmal auch einen PKW, um anzureisen. Dies hängt von der jeweiligen Tour ab.
    Einen aktuellen Busfahrplan finden Sie an Busbahnhöfen, Tourist-Infos oder im Internet.

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