Museen auf Teneriffa | Museo de Historia y Antropologia de Tenerife

Ob es um das alltägliche Leben auf Teneriffa geht, ob es um religiöse oder gar um militärische Belange geht – im Historischen Museum der Vulkaninsel werden sämtliche Ereignisse der Vergangenheit genauestens unter die Lupe genommen. Sie können sich hier einen Überblick über alle historischen Vorkommnisse, die für die Entwicklung der Kanareninsel von Bedeutung waren, verschaffen. Wer die Vergangenheit eines Landes (oder einer Insel) verstehen will, der sollte wissen, wo genau er sich befindet – das zumindest dachte man sich im Historischen Museum und begann damit, die Besucher an die Geografie Teneriffas heranzuführen.

Im Museum finden Sie wichtige Informationen über die landschaftliche Entwicklung und unterschiedlichen Vegetationszonen der Vulkaninsel. Damit bei den Betrachtern keine Langeweile aufkommt, wird zu den geschriebenen Informationen reichlich Bildmaterial geliefert. Interessant ist auch ein Vergleich, der den Verlauf der Weltgeschichte, dem Verlauf der Geschichte Teneriffas gegenüberstellt. Beide Entwicklungen wurden auf einer Tabelle festgehalten und sind für den Betrachter übersichtlich und verständlich dargestellt.

Ereignisse von geschichtlicher Bedeutung

Am Anfang der Inselgeschichte wird Ihre Aufmerksamkeit (wie sollte es auch anders sein) auf die Ureinwohner der Kanarischen Insel gelenkt. Sie erfahren, wie die Guanchen - bis zur fatalen Eroberung der Inselgruppe – lebten und lernen, wer die Eroberer des Archipels waren und woher sie kamen. Passend zum Thema wird auch die Christianisierung der Insulaner genauer betrachtet.

Selbst mit der Geschichte des Karnevals hat man sich hier auseinander gesetzt und die interessantesten und wichtigsten Ereignisse für die Museumsbesucher zusammengestellt. 

Eine Tour durch das Historische Museum

Wie auch im Museo de la Naturaleza y el Hombre erhalten Sie hier beim Eintritt einen kleinen Führer durch das Museum, der Ihrer Orientierung dient. Die nützlichen Büchlein werden in den Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch ausgegeben. Wer das Museum nicht allein erkunden möchte, der kann an einer Führung durch die verschiedenen Ausstellungen teilnehmen. Wenn Sie sich nach dem Durchlaufen all der lehrreichen Passagen des Museums nach ein wenig Ruhe und Erholung sehnen, so werden Sie sich freuen, dass Sie hier einen fantastischen Innenhof finden, in dem Sie sich entspannen können. 

Erwähnenswert ist auch, dass das Museo de Historia y Antropologia de Tenerife in den vergangenen Jahren barrierefrei umgestaltet wurde, um Gästen mit körperlichen Einschränkungen einen Museumsbesuch zu ermöglichen.

Gut zu wissen:

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie beobachten, dass zahlreiche Menschen das Museumsgebäude durchqueren – das Historische Museum ist ein beliebter Durchgang, der zwei Straßen miteinander verbindet.

Öffnungszeiten und Anschrift

Wollen Sie das Museo de Historia y Antropologia de Tenerife besuchen, so haben Sie dazu von Dienstag bis Sonntag die Gelegenheit – Montag ist Ruhetag.

Das Museum ist in der Zeit von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. An den Weihnachtsfeiertagen, am 01. und am 06. Januar, sowie am Karnevalsdienstag, bleibt das Museum geschlossen.

Sie finden das Historische Museum in San Cristóbal de La Laguna in der Calle San Agustin 22, im Casa Lercaro.

Übrigens: Auch wenn die Türen des Historischen Museums an den Weihnachtsfeiertagen geschlossen bleiben, so lohnt es sich, das Museum in der Vorweihnachtszeit zu besuchen. Zu dieser Zeit wird hier alljährlich eine wundervolle Krippe aufgestellt, die durchaus sehenswert ist.

Gänsehaut im Casa Lercaro 

Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihnen bei Ihrem Museumsbesuch ein kalter Schauer über den Rücken läuft, so könnte der Grund dafür in der folgenden Geschichte zu finden sein:

Das Museo de Historia y Antropologia de Tenerife befindet sich in der Casa Lercaro - einem Haus, das im Jahre 1593 von einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie errichtet wurde. Die Familie Lercaro – die aus Genua nach Teneriffa umgesiedelt war - besaß die verschiedensten Reichtümer und Schätze.

Sicher haben Sie schon davon gehört, dass es in der Vergangenheit üblich war, sich standesgemäß zu verheiraten, um seinen Wohlstand abzusichern. Auch die Lercaros hielten sich an diese Sitte und arrangierten eine Ehe für ihre 17-jährige Tochter. Die Ärmste wurde mit einem engen Geschäftsfreund der Familie verheiratet. Das junge Mädchen sollte fortan die Frau eines schon alten Mannes sein.

Unglücklich stürzte sie sich in der Hochzeitsnacht in den Brunnen des Innenhofes und fand dort ihren Tod.

Ihre Ruhe jedoch soll sie nicht gefunden haben – es heißt, der Geist der Unglücklichen würde bis heute ruhelos durch die Casa Lercaro irren. Schon manch einer berichtete von einem eisigen Windhauch, der ihn hier berührte – andere wollen das Spiegelgelbild einer weißgekleideten Frau im Brunnenwasser gesehen haben.

Ob die Geschichte stimmt? Finden Sie es heraus!

Das Team von Teneriffa-Ferienhaus

wünscht Ihnen einen spannenden Besuch

im Patio des Museo de Historia y Antropologia de Tenerife.

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